Costa Rica als Standort |
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Der Standort Costa Rica eignet sich auf Grund diverser Eigenschaften für die professionelle Bewirtschaftung von Teakplantagen. Das Land befindet sich auf der schmalen Landbrücke zwischen dem süd- und nordamerikanischen Kontinent in einer gemäßigten Klimazone. Die Temperaturen schwanken das gesamte Jahr zwischen 15 und 30 Grad Celsius. Auch wenn die Anforderungen an Boden und Topographie für die Bepflanzung mit Teakbäumen durchaus anspruchsvoll sind, bietet das Land zahlreiche Farmen, die sich für den Anbau von Teakholz eignen. Da sich Costa Rica im südöstlichen Teil der Karibik befindet, führen die bekannten Stürme nur zu einer ausgedehnten Regenzeit und haben keine nennenswerten Schäden an Bestandsfarmen angerichtet. Es gibt auf der Welt in einer derartigen Klimazone kaum ein Land, welches bessere Umweltbedigungen bereitstellt.
Costa Rica verfügt seit über einem Jahrhundert über eine stabile Demokratie und wird deshalb oftmals auch als "die Schweiz Mittelamerikas" bezeichnet. Während in anderen Ländern der Region Bürgerkriege und blutige Putschversuche die Politik bestimmten, schaffte Costa Rica seine Arme bereits im Jahre 1949 ab und konzentrierte seine Bemühungen ganz auf die Handelsbeziehungen zu den USA und Europa. Dadurch wurde aus dem einstigen Entwicklungsland ein schlagkräftiges Schwellenland, welches bereits in den 90er Jahren den Wechsel von einer Agrarnation zur teilweisen Industrienation vollzog. Wachstumstreiber waren vor allem der Export von Kaffee, Bananen und Ananas. Heute werden zudem Computerchips (Intel), Krankenhausartikel und Textilien exportiert. Der durch das hohe Bildungsniveau begünstigte Dienstleistungssektor baut vor allem auf Callcenter für den US-amerikanischen Markt. Vor allem IT-Unternehmen wie DELL, Hewlet Packard und Cisco betrieben große Callcenter im wachstumsstarken Zentraltal. Der neu gewonnene Wohlstand sichert durch die daraus resultierende Zufriedenheit der Menschen die Demokratie und die Stabilität des Landes. In zahlreichen Studien wurde belegt, dass in Costa Rica die Glücklichsten Menschen leben.
Die Standortbedingungen für Investoren sind optimal. Das Land verfügt im Gegensatz zu manchen europäischen Staaten über ein "Grundbuchamt" (Registro Nacional), in dem Eigentumstitel recherchiert werden können. Besitzer und Vorbesitzer einer Finca lassen sich klar belegen. Es gab in Costa Ricas Geschichte keine Phase, in der wie in Nicaragua ein sozialistisches Regime den Boden nach eigenen Regeln komplett umverteilt hätte. Bis heute sind in Nicaragua Eigentumstitel ungeklärt, sodass man sich als Investor niemals ganz sicher sein kann, dass einem das Land tatsächlich gehört. In Costa Rica ist das vollkommen anders. Das Registro Nacional stellt seit Jahren in einem sukzessiven Prozess die Verarbeitung der Katasterpläne und Grundbucheinträge auf eine digitales System um, welches von jedem Interessierten jederzeit engesehen werden kann. Geographen, Anwälte und Richter erhalten privilegierte Zugänge zum System, die sie in die Lage versetzen, Besitzer und Vorbesitzer genau zu identifizieren. Dieses System und die politisch stabile Lage garantieren ausländische Investitionen im Land und sorgen seit Jahren für ein wachstumsorientiertes Umfeld. |















