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Warum Costa Rica und nicht die Dominikanische Republik? |
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In
der allgemeinen Vorstellung derer, die bis auf ein paar kurze Urlaube
noch keine längere Erfahrung mit Mittelamerika machen konnten, wird
Costa Rica sehr häufig mit Puerto Rico, der Dominikanischen Republik
und sogar Kuba gleichgesetzt.
In diesem kurzen Artikel möchten
wir die Frage beantworten, warum es sich lohnt, in Costa Rica zu
investieren. Dabei vergleichen wir exemplarisch die Dom. Rep. mit
Costa Rica mittels durch die Weltbank bereitgestellter Daten und
stellen dabei einen Bezug zu Bewertungsmöglichkeiten für Immobilien her.
Bei
einer Investition, die man nicht alle Tage tätigt, wie beispielsweise
einer Immobilieninvestition, gibt es verschiedene Rahmenbedingungen zu
beachten, die später entweder eine rentable Vermietung und oder einen
vorteilhaften Wiederverkauf gewährleisten. Unter anderem zählen die
geographische, gesellschaftliche als auch wirtschaftliche Lage des
Objekts, zu den wichtigsten Bewertungsmaßstäben bei der Entscheidung zu
einem Immobilienkauf.
Für einen Vergleich zwischen Costa
Rica und der Dominikanischen Republik möchten wir als einen
geographischen Faktor, das Klima, als gesellschaftlichen Faktor die
Armut und als wirtschaftlichen Faktor das Wachstum im
Dienstleistungssektor und dem Export von Gütern und Dienstleistungen
herausgreifen.
Die etwa 1800 km südlichere Lage Costa Ricas führt zu
einer wesentlich niedrigeren Hurrikanwahrscheinlichkeit während der Regenzeit.
Durch einen Blick auf die unten angeführte Grafik der
Hurrikanbewegungen des letzten Jahres wird schnell ersichtlich, dass
die meisten Hurrikans im Bereich der karibischen Inseln verzeichnet
wurden. Das mittelamerikanische Festland blieb hingegen verschont.
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Gesellschaftlich
werden ebenfalls schnell Unterschiede ersichtlich. In der Dom. Rep.
lebt nahezu ein Drittel der Bevölkerung in Armut (29%). Dies schlägt
sich nahzu proportional auf die Kriminalitätsrate im Land nieder. Costa
Rica wird in diesem Zusammenhang nicht einmal in Prozentzahlen von der
Weltbank aufgeführt. Die Wachstumszahlen der Wirtschaft geben ein
klares Bild ab. So ist das Wachstum im Dienstleistungssektor (ebenso
Tourismus) in der Dom. Rep. mit -1,9 % rückläufig. In Costa Rica
beträgt dieses Wachstum zur Zeit jährlich 3,7%.
Ähnlich verhält
es sich mit dem Wachstum im Export von Gütern und Diensleistungen, bei
dem man in Costa Rica mit 6% erkennen kann, das es sich nicht wie die
Dom. Rep., einzig auf den touristischen Sektor verlässt. Dieses
Wachstum ist mit -0,4% laut Weltbank in der Dom. Rep. ebenfalls
rückläufig.
Es mag sein, dass Immobilien in der Dom. Rep. auf den
ersten Blick günstiger erscheinen als in Costa Rica, die versteckten
Kosten können jedoch durch die zuvor genannten Rahmenbedingungen
schnell weit aus höher ausfallen als die "vergleichbar" teurere
Immobilie in Costa Rica.
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