| Tips zum Autofahren in Costa Rica |
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Das Autofahren ist in Costa Rica ein reines Abenteuer, wenn man bisher das disziplinierte und geordnete Fahren nach gut regulierten Verkehrsregeln und Schildern in einem Industrieland gewohnt war. In Costa Rica sind Straßen nicht gut ausgeschildert. Besonders in der Hauptstadt San José finden sich besonders wenige Schilder und Orientierungshilfen, wo es besonders notwendig wäre. Es gibt Schilder in San José, doch werden diese durch andere Reklameschilder und Schilder von Geschäften von einem ungeübten Auge leicht übersehen. Das Verfahren wird dadurch besonders erleichtert. Bei der Suche einer Adresse sollte man als Anfänger zu aller erst die Adressenangaben vergessen, die man aus Europa gewöhnt war. Das Konzept von Straßennamen und Hausnummern ist in Costa Rica nicht existent. Sämtliche Adressen in Costa Rica werden über Referenzpunkte angegeben. Das Autofahren ist in Costa Rica ein reines Abenteuer, wenn man bisher das disziplinierte und geordnete Fahren nach gut regulierten Verkehrsregeln und Schildern in einem Industrieland gewohnt war. In Costa Rica sind Straßen nicht gut ausgeschildert. Besonders in der Hauptstadt San José finden sich besonders wenige Schilder und Orientierungshilfen, wo es besonders notwendig wäre. Es gibt Schilder in San José, doch werden diese durch andere Reklameschilder und Schilder von Geschäften von einem ungeübten Auge leicht übersehen. Das Verfahren wird dadurch besonders erleichtert. Bei der Suche einer Adresse sollte man als Anfänger zu aller erst die Adressenangaben vergessen, die man aus Europa gewöhnt war. Das Konzept von Straßennamen und Hausnummern ist in Costa Rica nicht existent. Sämtliche Adressen in Costa Rica werden über Referenzpunkte angegeben. Beispiel: Die Adresse X befindet sich 100 Meter nördlich der Apotheke La Margarita, 30 Meter östlich der Kirche Santo Domingo in San Rafael de Heredia. Es ist das zweite Haus auf der rechten Seite mit gelber Wand, einem grünen Einfahrtstor und zwei Palmen vor der Türe. Die in dem Beispiel angegebene Adresse ist noch einfach gehalten. In manchen Adressen werden Referenzpunkte verwendet, die bereits nicht mehr existieren und heute einen anderen Namen besitzen. Sollte es notwendig sein, sich in San José oder dem Zentraltal zu orientieren, ist der erste Tipp, sich ein GPS-System zu mieten oder zu kaufen. Es existiert mittlerweile gutes digitales Kartenmaterial von Costa Rica für bestimmte GPS-Systeme. Dies ist die beste Option, sollte man keine ausreichenden Spanisch-Kenntnisse besitzen und nicht ständig halten möchte, um nach dem Weg zu fragen. Sollte es nicht möglich sein ein GPS-System zu mieten oder zu kaufen, ist ein entspannter Beifahrer unerlässlich, da sich der Fahrer besonders in San José zu 100% auf den Straßenverkehr konzentrieren muss. Fahren und das gleichzeitige Orientieren birgt für einen Neuling in San José eine hohe Unfallgefahr. Sollte man sich verfahren, gibt es zwei weitere Orientierungshilfen. Man kann auf die Schilder der entgegenkommende Busse achten. Öffentliche Busse haben meist ein kleines Schild an der Frontscheibe angebracht, wo die Route markiert ist. Dies kann man mit einer mitgeführten Landkarte abgleichen. Eine weitere Orientierungshilfe sind blaue Schilder, die öffentliche Telefone anzeigen. Diese findet man meist an Ortseingängen und tragen auch die Namen von kleinsten Dörfern. Wenn man näher an das Fahrziel kommt, wird man am Schluss nach den angegebenen Referenzpunkten fragen müssen. Man sollte mindestens drei ortsansässige Personen nach dem Weg zu den Referenzpunkten fragen, um eine gewisse Informationsqualität zu gewährleisten. Denn es ist üblich, dass grundsätzlich jeder den Weg weiß. Einige möchten aber nicht zugeben, dass der Weg unbekannt ist. Schließlich wird man das Auto parken müssen. Hierbei ist es empfehlenswert, dass man es an einer Stelle parkt, wo es entweder der Fahrer oder eine andere Person im Blick halten kann. In San José, dem Zentraltal und einige Gebiete in Küstenbereichen, gibt es Personen, die orangene Westen tragen und davon leben, auf parkende Autos aufzupassen. Wenn diese Personen nicht von Anfang an einen Parkzettel mit einem Preis austeilen, ist es üblich pro Stunde 200 bis 300 colones nach Ende der Parkzeit zu zahlen. Wenn das Auto bei einem Hotel oder Ähnlichem geparkt wird, sollte man sich versichern, dass der Bereich umzäunt ist, ein verschließbares Einfahrtstor hat und über Nacht auch abgeschlossen wird. Sollte es zusätzlich einen Hauseigenen Parkwächter für die Nacht geben, ist das umso besser. Es sollten niemals Gegenstände im Auto gelassen werden, auf sie nicht verzichten können. Sollte es keine andere Möglichkeit geben, als die Dinge im Auto zu lassen, ist es empfehlenswert sie zu verstecken oder abzudecken. Warum diese Sicherheitsvorkehrungen? Costa Rica ist ein wunderschönes Land, man darf aber nicht vergessen, dass es sich immer noch um ein Schwellenland handelt, in dem es viele Menschen gibt, die weniger im Monat verdienen, als die monatlichen Benzinkosten, für die ein Europäer aufkommen muss. Seit Dezember 2008 gibt es neue Verkehrsgesetze, die Verkehrsteilnehmer dazu motivieren, sich disziplinierter und verantwortlicher zu zeigen. Delikte wie Trunkenheit am Steuer, das Überfahren einer roten Ampel und das Überschreiten von Geschwindigkeitsbeschränkungen werden stärker bestraft.
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