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10 Monate bis zur Fertigstellung der Straße Quepos -Dominical PDF Drucken
27.01.2009

Das Verkehrsministerium (Ministerio de Obras Públicas y Transportes, kurz MOPT) kündigte kürzlich die Asphaltierung der 42 Kilometer langen STraße zwischen Quepos und Dominical an. Dieser Teilabschnitt ist Teil der Costanera Sur.

Die Arbeiten werden von zwei verschiedenen Firmen durchgeführt werden. Die Projektdauer wurde mit 8-10 Monaten veranschlagt. Das Konsortium von Meco und Santa Fe sind mit dem Teilabschnitt zwischen Quepos und Savegre und die Firma Solís – Sánchez – Carvaja mit dem Teilabschnitt zwischen Savegre und Domincal beauftragt.

Die Fertigstellung des Teilabschnitts Savegre-Dominical wurde mit 8 Monaten kalkuliert, während der längere Teilabschnitt Quepos-Savegre mit 10 Monaten Zeit bis zur Fertigstellung veranschlagt ist. In den Verträgen haben sich die Firmen auch dazu verpflichtet, die zum Teil reparaturbedürftigen Brücken zu reparieren.

Die Reisezeit zwischen Quepos und Dominical wird sich deutlich auf eine Dauer von weniger als einer Stunde verkürzen. Aktuell benötigt man für die gleiche Strecke noch mindestens zwei Stunden.

 
Tips zum Autofahren in Costa Rica PDF Drucken
20.01.2009

Das Autofahren ist in Costa Rica ein reines Abenteuer, wenn man bisher das disziplinierte und geordnete Fahren nach gut regulierten Verkehrsregeln und Schildern in einem Industrieland gewohnt war. In Costa Rica sind Straßen nicht gut ausgeschildert. Besonders in der Hauptstadt San José finden sich besonders wenige Schilder und Orientierungshilfen, wo es besonders notwendig wäre.

Es gibt Schilder in San José, doch werden diese durch andere Reklameschilder und Schilder von Geschäften von einem ungeübten Auge leicht übersehen. Das Verfahren wird dadurch besonders erleichtert. Bei der Suche einer Adresse sollte man als Anfänger zu aller erst die Adressenangaben vergessen, die man aus Europa gewöhnt war. Das Konzept von Straßennamen und Hausnummern ist in Costa Rica nicht existent. Sämtliche Adressen in Costa Rica werden über Referenzpunkte angegeben.

Das Autofahren ist in Costa Rica ein reines Abenteuer, wenn man bisher das disziplinierte und geordnete Fahren nach gut regulierten Verkehrsregeln und Schildern in einem Industrieland gewohnt war. In Costa Rica sind Straßen nicht gut ausgeschildert. Besonders in der Hauptstadt San José finden sich besonders wenige Schilder und Orientierungshilfen, wo es besonders notwendig wäre.

Es gibt Schilder in San José, doch werden diese durch andere Reklameschilder und Schilder von Geschäften von einem ungeübten Auge leicht übersehen. Das Verfahren wird dadurch besonders erleichtert. Bei der Suche einer Adresse sollte man als Anfänger zu aller erst die Adressenangaben vergessen, die man aus Europa gewöhnt war. Das Konzept von Straßennamen und Hausnummern ist in Costa Rica nicht existent. Sämtliche Adressen in Costa Rica werden über Referenzpunkte angegeben.

Beispiel: Die Adresse X befindet sich 100 Meter nördlich der Apotheke La Margarita, 30 Meter östlich der Kirche Santo Domingo in San Rafael de Heredia. Es ist das zweite Haus auf der rechten Seite mit gelber Wand, einem grünen Einfahrtstor und zwei Palmen vor der Türe. Die in dem Beispiel angegebene Adresse ist noch einfach gehalten. In manchen Adressen werden Referenzpunkte verwendet, die bereits nicht mehr existieren und heute einen anderen Namen besitzen. Sollte es notwendig sein, sich in San José oder dem Zentraltal zu orientieren, ist der erste Tipp, sich ein GPS-System zu mieten oder zu kaufen. Es existiert mittlerweile gutes digitales Kartenmaterial von Costa Rica für bestimmte GPS-Systeme. Dies ist die beste Option, sollte man keine ausreichenden Spanisch-Kenntnisse besitzen und nicht ständig halten möchte, um nach dem Weg zu fragen. Sollte es nicht möglich sein ein GPS-System zu mieten oder zu kaufen, ist ein entspannter Beifahrer unerlässlich, da sich der Fahrer besonders in San José zu 100% auf den Straßenverkehr konzentrieren muss. Fahren und das gleichzeitige Orientieren birgt für einen Neuling in San José eine hohe Unfallgefahr.

Sollte man sich verfahren, gibt es zwei weitere Orientierungshilfen. Man kann auf die Schilder der entgegenkommende Busse achten. Öffentliche Busse haben meist ein kleines Schild an der Frontscheibe angebracht, wo die Route markiert ist. Dies kann man mit einer mitgeführten Landkarte abgleichen. Eine weitere Orientierungshilfe sind blaue Schilder, die öffentliche Telefone anzeigen. Diese findet man meist an Ortseingängen und tragen auch die Namen von kleinsten Dörfern.

Wenn man näher an das Fahrziel kommt, wird man am Schluss nach den angegebenen Referenzpunkten fragen müssen. Man sollte mindestens drei ortsansässige Personen nach dem Weg zu den Referenzpunkten fragen, um eine gewisse Informationsqualität zu gewährleisten. Denn es ist üblich, dass grundsätzlich jeder den Weg weiß. Einige möchten aber nicht zugeben, dass der Weg unbekannt ist.

Schließlich wird man das Auto parken müssen. Hierbei ist es empfehlenswert, dass man es an einer Stelle parkt, wo es entweder der Fahrer oder eine andere Person im Blick halten kann. In San José, dem Zentraltal und einige Gebiete in Küstenbereichen, gibt es Personen, die orangene Westen tragen und davon leben, auf parkende Autos aufzupassen. Wenn diese Personen nicht von Anfang an einen Parkzettel mit einem Preis austeilen, ist es üblich pro Stunde 200 bis 300 colones nach Ende der Parkzeit zu zahlen. Wenn das Auto bei einem Hotel oder Ähnlichem geparkt wird, sollte man sich versichern, dass der Bereich umzäunt ist, ein verschließbares Einfahrtstor hat und über Nacht auch abgeschlossen wird. Sollte es zusätzlich einen Hauseigenen Parkwächter für die Nacht geben, ist das umso besser. Es sollten niemals Gegenstände im Auto gelassen werden, auf sie nicht verzichten können.

Sollte es keine andere Möglichkeit geben, als die Dinge im Auto zu lassen, ist es empfehlenswert sie zu verstecken oder abzudecken. Warum diese Sicherheitsvorkehrungen? Costa Rica ist ein wunderschönes Land, man darf aber nicht vergessen, dass es sich immer noch um ein Schwellenland handelt, in dem es viele Menschen gibt, die weniger im Monat verdienen, als die monatlichen Benzinkosten, für die ein Europäer aufkommen muss.

Seit Dezember 2008 gibt es neue Verkehrsgesetze, die Verkehrsteilnehmer dazu motivieren, sich disziplinierter und verantwortlicher zu zeigen. Delikte wie Trunkenheit am Steuer, das Überfahren einer roten Ampel und das Überschreiten von Geschwindigkeitsbeschränkungen werden stärker bestraft.

 

 
Erdbeben in Costa Rica PDF Drucken
10.01.2009

Ein Erdbeben der Stärke 6,2 erschütterte am Donnerstag den 08.01. das gesamte nord-westliche Zentraltal und war auch in den umliegenden Regionen zu spüren. Das Epizentrum befand sich am Fuße des Poas Vulkans. Einige der nicht erdbebensicheren Gebäude und mehrstöckige Gebäude in dieser Gegend trugen Schäden davon. Auch Brücken und Straßen sind durch sich bewegende Hänge an den Bergen zerstört bzw. verschüttet worden. In den restlichen Gebieten des Landes kam es nur zu kleineren Schäden wie gesprungenen Fensterscheiben oder Rissen in unflexiblen Baustrukturen. An den Küsten und im Norden bzw. Süden des Landes war das Beben gar nicht zu spüren. An erdbebensicheren Gebäuden kam es trotz der Nähe zum Epizentrum nur zu geringen Schäden an Hausrat oder an den Außenpools.

Das Erdbeben forderte allerdings auch Todesopfer. Die genaue Zahl stieg von 14 am Donnerstag, auf 31 gemeldete Opfer am Freitag und steht bis dato noch nicht fest. Der Grund ist meist im Untergrund des Bauplatzes und der einfachen Bauweise der Häuser zu finden. Viele der in Costa Rica gebauten Häuser entsprechen keinen internationalen Normen und sind häufig ohne Genehmigungen errichtet worden. Ebenso wurden die verwendeten Bauplätze vor Baubeginn nur in den wenigsten Fällen auf ihre Tragkraft hin untersucht.

Laut Angaben von Geologen handelte es sich bei den Erdstößen nicht um vulkanische Aktivität sondern um eine Spannungsentladung zwischen der Cocos Platte und der karibischen Platte, auf der sich Costa Rica befindet.

 

 
Reform für Freihandelszonen PDF Drucken
06.01.2009

Das costa-ricanische Außenhandelsministerium (Ministerio de Comercio Exterior, Comex) wird die ersten Monate dieses Jahres dafür verwenden, die Reform für die Freihandelszonen umzusetzen. Sie hat das Ziel, den Standort für bereits bestehende Firmen attraktiv zu halten und die Investitionsbereitschaft von weiteren Firmen zu stimulieren. Auch nationale Investition sollen mit dieser Reform stimuliert werden.

Die Reform für die Freihandelszonen wurde lange Zeit nicht behandelt, da dem Freihandelsabkommen CAFTA mit den USA bisher ein höherer Stellenwert beigemessen wurde. Der Reformantrag soll der gesetzgebenden Versammlung während des ersten Quartals des neuen Jahres vorgelegt werden, so dass das neue Gesetz noch bis Ende des zweiten Quartals erlassen werden kann.

 

 
Immer weniger Bauprojekte ohne Genehmigung PDF Drucken
30.12.2008

Nach Angabe des Colegio Federado de Ingenieros y de Arquitectos (CFIA) wurden im Jahr 2008 im Vergleich zum Jahr 2007  5% weniger Bauprojekte ohne die notwendigen Genehmigungen begonnen.

In 2007 wurden immerhin 27% der Bauprojekte in Costa Rica ohne die Baugenehmigungen der Gemeinde und anderer Institutionen durchgeführt.

Die Studie wertete 1336 während des ersten Quartals 2008 begonnene Bauprojekte in 35 der 81 Kantonen aus. Die Regionen mit den höchsten Zuwachsraten waren die Karibik und die nördlichen sowie zentralen Pazifikregionen.

Nichtsdestotrotz ist die Rate der unberechtigten Bauprojekte - gerade in den boomenden nördlichen Pazifikregionen - immer noch besonders hoch.

 
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